Referent*in für Antidiskriminierung (100%) gesucht

Der Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein (advsh) e.V. sucht – vorbehaltlich einer Förderung durch den Asylum Migration and Integration Funds (AMIF) – für das Teilprojekt Diskriminierung vorbeugen – Zusammenhalt fördern in der AMIF-Projektpartnerschaft Transparenz & Respekt zum 01.02.2021 oder früher.

eine*n Bildungsreferent*in für Antidiskriminierung (Stellenumfang:100%)

 

Leitziel des Projekts Diskriminierung vorbeugen – Zusammenhalt fördern ist es, Diskriminierungen von Migrant*innen entgegenzuwirken und dadurch den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Einwanderungsgesellschaft zu stärken.
Um benachteiligende Strukturen aufzubrechen und die diesen oftmals zugrundeliegenden diskriminierenden Haltungen von Akteur*innen der Aufnahmegesellschaft entgegenzuwirken, bedarf es einer vertieften Sensibilisierung der für eine gelingende Integration relevanten Akteur*innen. Durch das Projekt soll durch spezifische Informations- und Bildungskonzepte zu antidiskriminierungsrechtlichen Grundlagen ein wichtiger Wissenstransfer an die für Integrationsprozesse relevanten Institutionen ebenso wie an Organisationen der migrantischen Selbstorganisation in deren Rolle als zentrale Multiplikator*innen erreicht werden.

Die Stellenbesetzung erfolgt aus dem sachlichen Grund der Befristung des Projekts durch den Fördermittelgeber (Asyl-, Migrations- und Integrationsfond der Europäischen Union (AMIF)) zunächst befristet bis zum 30.09.2022.

Die Anschlussfinanzierung und eine Fortführung des Beschäftigungsverhältnisses werden vom Träger angestrebt.

Ihre Aufgaben als Bildungsreferent*in im Projektteam u. a.:

  • Konzeptentwicklung und Planung von Informations- und Bildungsformaten zu Fragestellungen der Antidiskriminierungsarbeit mit besonderem Fokus auf dem rechtlichen Diskriminierungsschutz.
  • Durchführung von Schulungen, Workshops sowie spezifizierten Fortbildungsformaten als Angebote für alle in Integrationsprozessen relevanten Institutionen der Aufnahmegesellschaft wie insbesondere die Träger öffentlicher Verwaltung (Kommunen; Landesbehörden) und Bildungsinstitutionen.
  • Entwicklung und Umsetzung von Schulungs- und Informationsangeboten für Multiplikator*innen sowie Beratungstätigkeit für Migrant*innenorganisationen zur Stärkung und Unterstützung der Selbstorganisation von Migrant*innen.
  • Erarbeitung und Umsetzung von digitalen Strategien zu o. g. Bildungsformaten
  • Erarbeitung und Herausgabe von Beiträgen und Medien zur Öffentlichkeitsarbeit unter besonderer Berücksichtigung der besonderen Belange von Drittstaatenangehörigen bei der Gestaltung von vielfaltsadäquaten Strukturen gesellschaftlicher Teilhabe.
  • Vertretung des Projektes bei externen Veranstaltungen. Zusammenarbeit mit den Partnerprojekten im Rahmen der Projektpartnerschaft.

 

Unsere Anforderung:

  • juristischer, politikwissenschaftlicher und/oder soziologischer Hochschulabschluss
  • allgemeines Grundverständnis für rechtlich geregelte Verfahrensabläufe und insbesondere vertiefte Kenntnisse auf dem Gebiet des rechtlichen Diskriminierungsschutzes
  • umfassende und gründliche Fachkenntnisse in den Themenfeldern Antidiskriminierung/Antirassismus und Migration/Integration; vielseitige Methodenkenntnisse und Praxiserfahrungen in der Erwachsenenbildung
  • Erfahrung als Trainer*in im Bereich Antidiskriminierung/Antirassismus sowie in Gruppenmoderationsprozessen
  • Affinität zu virtuellen Bildungsformaten sowie sicherer Umgang mit digitalen Tools
  • ausgeprägte Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten
  • hohe Team-, Koordinations- und Kommunikationskompetenz sowie Mehrsprachigkeit
  • Reisebereitschaft, Bereitschaft zur Arbeit außerhalb der üblichen Arbeitszeiten

Wir bieten:

  • eine anspruchsvolle, herausfordernde und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem wichtigen Zukunftsfeld
  • Mitarbeit in einem heterogenen, fachkompetenten und engagierten Team
  • Möglichkeit zum selbständigen, verantwortungsvollen und lösungsorientierten Arbeiten
  • ein am TVöD orientiertes Festgehalt

Wir begrüßen Bewerbungen von Personen unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft, Geschlecht, Alter, Religion/Weltanschauung, zugeschriebener Behinderung oder sexueller Orientierung und freuen uns besonders über

Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund. Wir bitten darum, der Bewerbung kein Foto beizufügen.

 

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung einschließlich eines aussagekräftigen Motivationsschreibens möglichst elektronisch zusammengefasst in einer einzigen pdf-Datei als E-Mail-Anhang (max. 5 MB) bis zum 10.01.2021 an: vorstand@advsh.de

Rückfragen per Mail oder telefonisch an: Hanan Kadri

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